Die Schwartenhäls

Ich kam vor einer Wirtin Haus,
man fragt mich, wer ich wäre.
Ich bin ein armer Schwartenhals
ich äß und tränk so gerne

Man setzt mich oben an den Tisch,
ein Schwein ich halb verzehre.
Und als es an das Zahlen ging
stund mir mein Säckel leere

Wir sind die armen Schwartenhäls
wir nehmen statt zu geben
und wenn Euch das auch nicht gefällt
zu kurz ist unser Leben!

Man drohte mir mit Staatsgewalt,
ich stand auf Fahndungslisten.
Für´s Fressen, Saufen musst ich bald
den Pferdestall ausmisten.

Als ich des Nachts wollt schlafen gehn,
wies man mich in die Scheuer.
Das Schlafrecht in Frau Wirtins Bett
das war mir viel zu teuer.

Wir sind …

Als ich des morgens früh aufstund,
da lag an meiner Seite
die junge Magd vom Pferdestall
erschöpft vom vielen Reiten

Ich hub mich auf und ging davon
und macht mich auf die Straßen.
Da kam ein reicher Kaufmannssohn,
sein Geld musst er mir lassen

Wir sind ….

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