Die Ethik der Füsse

Ein Troll der stand am Wegesrand
Mit einer Keule in der Hand
Er sagte zu mir: “Komm in meinen Bauch!”
Das wollte ich nicht und das weiß er jetzt auch.

Refrain:
Es ist manchmal gar nicht so schlecht schnell zu sein.
Manchmal gar nicht so dumm.
Kann dein Schwert Dich nicht retten,
na dann möcht ich doch wetten, dann gäbst Du sicher was drum.

Ich lag dereinst in einem Bett
Die Frau war nicht meine, doch sie war nett
Ihr Mann kam nach Haus und er wollt ein Duell
Er war zwei Meter groß, hatte Klauen und Fell.

Ref.

Ich kam einmal wieder zu diesem Haus
Die Frau, die schaute zum Fenster heraus
Sie gab mir ein Bündel, aus dem kam ein Ton
Sie lachte mich an und sprach: “Das ist dein Sohn.”

Ref.

Darauf kehrte ich in ein Gasthaus ein
Ich aß zwei Dutzend Wachteln, trank drei Liter Wein
Da wollte der Wirt ein Goldstück seh’n
Das hatte ich nicht, darum mußt ich schnell geh’n.

Ref.

Doch die Stadtwache fand mich, brachte mich vor Gericht
Der Richter der sprach: “Ich zweifle nicht
Das den Tod Du verdienst, so wahr Richter ich bin!
Wachen ergreift ihn! Ja, wo ist er denn hin?!”

Ref.

Ich spürte einst vieler Untoter Hauch,
Einen Inquisitor, den gab es dort auch,
Ich wurde mit beidem bitterfeind,
doch fehlt ein Grund, daß eine Frau mich beweint.

Ref.

Im tiefsten Winter, es war bitterkalt
Da traf ich drei hungrige Wölfe im Wald
Ich lachte ihnen mutig ins Angesicht:
“Ich bin stärker als ihr!” Doch sie glaubten mir nicht

Ref.

Ich feierte mal, so gut es ging
Auf einer Feste mit Verteidigungsring
Da kamen tausend Orks, setzten sich drumherum
Ja bliebe ich dort, dann wär ich schön dumm.

Ref.

Ich fand einmal einen wertvollen Ring,
An dem sein Besitzer mit Leidenschaft hing
Er versprach mir seiner Tochter Hand
Sie war dürr und häßlich und fahl wie die Wand

Ref.

Es klopfte dereinst an meinem Tor
Ich schaute heraus und der Tod stand davor
Er sagte zu mir: “KOMM, LASS UNS GEHEN!”
Wir ha’m uns seitdem nicht mehr wiedergesehn.

Ref.

Drum rat ich Euch, steh’n die Dinge mal schlecht
Oder klebt an Euren Schuhen das Pech
Dann schwing sie geschwind, so schwer es auch fällt
Nur wer heute noch lebt, der ist morgen ein Held.

Ref.

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