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Die Räuberballade

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Die Räuberballade (Text und Musik : Alura)


e                         C

Ich kam bei Nacht durch Joborns Wald

D                        e

Die Füße waren nass

e                              C

Ich dacht' die Schergen kämen bald

D                              e

Und die versteh'n kein Spass

G                               D

Da kam ein Mann in grüner Kluft

C                            D

Und schaut' mich freundlich an

G                                D

"Habt keine Angst, ich bin kein Schuft

C                  D             e

War einst ein Edelmann!


C                       G                       C                    G

Hört her, ich war gezwungen, den König zu beklau'n

D                                                        C                            D

Als Dank dafür prangt nun mein Bild an jedem Baum und Zaun

G               D                        G                        D

Sie würden mich gern fangen, doch schaffen sie es nicht

e                     D             C              D            e

Ihr seht ich bin ein Räuber und doch kein Bösewicht !"


Er führt' mich durch das Unterholz

Der Weg war kaum zu seh'n

Ich dachte mir "Egal was soll's,

Es könnt' mir schlimmer geh'n."

Nach einem Marsch, nach Stock und Stein

Sah ich ein Feuer hell

Wir traten in ein Lager ein

Bei Jubel und Gebell


Ein munt'rer Haufen zu uns kam

Gar freundlich der Empfang

Man mich bei meinem Arme nahm

"Na endlich gibt's Gesang!"

Der Sprecher hatte meine Laute

Im Feuerschein erblickt

Als ich zum Vortrag mich aufbaute

War'n alle sehr beglückt


"Ihr Leut' ich war gezwungen, beim König aufzuspiel'n

Seitdem all seine Schergen, mit Bogen auf mich ziel'n

Weil Wahrheit ich gesungen und er ertrug es nicht

Ihr seht er ist der König und doch ein Bösewicht !"


Met und Bier ward mir gereicht

Die Schulter wohl geklopft

Das Herz das wurde mir gar leicht

Mein Umhang hat getropft

Am Feuer hört' ich manches Leid

Da wurde mir schnell klar

Dass das Schicksal dieser Leut'

Sich ziemlich ähnlich war:


Hört her, ich war gezwungen, den König zu beklau'n

Als Dank dafür prangt nun mein Bild an jedem Baum und Zaun

Sie würden mich gern fangen, doch schaffen sie es nicht

Ihr seht ich bin ein Räuber und doch kein Bösewicht !"

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. November 2009 um 19:50 Uhr  

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Hinweise zu den Liedern

Wir sind bemüht, keinerlei Rechtsverletzungen bezüglich der aufgenommenen Lieder zu begehen. Jedoch gehen wir bei Stücken die uns zugesandt werden davon aus, dass sie entweder aus der Feder der sendenden Person stammen oder dass diese die Zustimmung des Autors für die Weitergabe eingeholt hat. Sollte diesbezüglich irgendeine Art von Fehler passiert sein, bitten wir um eine Nachricht.

Die Zeichnungen bei den Liedtexten sind, wenn nicht anders angegeben, von Dagmar Eichler zur Verfügung gestellt. Danke!!

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