Wol mich der Stunde

Liedautor:Walter von der Vogelweide
Ursprungsjahr:ca. 1170-1230

Wol mich der stunde, daz ich sie erkande,
diu mir den lip und den muot hat betwungen
sit deich die sinne so gar an sie wande,
der si mich hat mit ir güete verdrungen
daz ich gescheiden von ir niht enkan,
daz hat ir schoene und ir güete gemachet,
und ir röter munt, der so lieblichen lachet.

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Ich han den muot und die sinne gewendet
Wohl an die reinen, die lieben, die guoten.
Daz müez uns beiden wol werden volendet,
swes ich getar an ir huide gemuoten
swaz ich noch fröiden zer werlde ie gewan,
daz hat ir schoene und ir güete ge machet,
und ir roter munt, der so lieplichen lachet.

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