Der Steinkreisspuk

(Plotlied zum Tag Des Feuers 2006)

Der Hintergrund

Loki von Cathian sagte dazu:
„Ja, mir ist bewusst, daß der Steinkreis nicht „majestätisch und alt“ waren, sondern nur alt, dafür aber ansonsten recht putzig … aber das konnte ich beim Schreiben des Textes noch net wissen. Ich hatte gedacht, da gibt’s irgendeinen Monolithenkreis, der in den Plot eingebunden wurde oder so, das hätte auch erklärt, warum der Bauer sich keinen bequemeren Platz zum Schlafen gesucht hatte, beispielsweise die Lichtung 20 Schritt weiter ;-)
Wenn ich den Text jetzt aber noch umändere auf „winzig und alt“, dann bringt Ceridwen mich mal wieder um, schließlich muß sie eh schon dauernd Texte von mir memorieren, und wenn ich die dann auch noch dauernd ändere, sind die Mädels immer so — wie sagt Jan so schön? — „unentspannt“.

Also … erfreut Euch an den majestätischen und alten Steinen, und sagt’s einfach keinem weiter ;-)“

Akkorde

      cm                           bm
Es_be|gab sich vor | nicht allzu | la_anger | Zeit
      am                     F
Der | Bauer be | sah seine | Felder weit_und_| breit
    cm                              em
Be| schloß, daß es | gut war, die | Ernte stand be|reit
       G#7                           E
Bald | würden die | Felder von_den | Ähren be|freit

Kehrvers:

F                      dm
Manchen ist's Legende, Manche nehmen's wahr
    am                            E
Was immer dort gescheh'n ist, was immer er auch sah,
    F                       dm
Als er an jenem Abend wollt seh'n die alte Mahr -
    am                            E
Die Furcht der alten Steine folgt ihm auf immerdar.

Wiederholung am Ende:

    G7                            E
Die Furcht der alten Steine folgt ihm auf immerdar.

Der Text

<düster gesprochen übers Intro>
Manchen ist’s Legende, Manche nehmen’s wahr
Was immer dort gescheh’n ist, was immer er auch sah,
Als er an jenem Abend wollt seh’n die alte Mahr –
Die Furcht der alten Steine folgt ihm auf immerdar.
<ab hier normal gespielt>

Es_be|gab sich vor | nicht allzu | la_anger | Zeit
Der | Bauer be | sah seine | Felder weit_und_| breit
Be| schloß, daß es | gut war, die | Ernte stand be|reit
Bald | würden die | Felder von_den | Ähren be|freit

Doch war es noch hin, zu durch wühl’n Sumus Leib
Und so suchte der Bauer sich Zeitvertreib
Er hörte von dem Steinkreis von einem alten Weib
Und brach auf zu forschen nach dessen Verbleib

Kehrvers:
Manchen ist’s Legende, Manche nehmen’s wahr
Was immer dort gescheh’n ist, was immer er auch sah,
Als er an jenem Abend wollt seh’n die alte Mahr –
Die Furcht der alten Steine folgt ihm auf immerdar.

Drei Tage und drei Nächte zog er durch den Wald
Die Tage waren lang, die Nächte waren kalt
Dann auf einer Lichtung machte er halt –
Er erblickte die Steine, majestätisch und alt
Er hatte gefunden, was er hat gesucht
Dort lagen die Steine, düster und verrucht
Die Worte der Alten trafen ihn jetzt mit Wucht:
Sie hatte noch gesagt, der Kreis sei verflucht

Kehrvers:
Manchen ist’s Legende, Manche nehmen’s wahr
Was immer dort gescheh’n ist, was immer er auch sah,
Als er an jenem Abend wollt seh’n die alte Mahr –
Die Furcht der alten Steine folgt ihm auf immerdar.

<leise, verschwörerisch, flüsternd>
Es war schon sehr spät, doch in seiner Fackel schein
schien nichts sehr Gefährlich an dem alten Stein
und so legt‘ er sich nieder, zu ruhen im Frei’n
Doch als er erwachte fuhr_ihm …
<laut schreien, Publikum erschrecken … hehe>
… DER SCHRECK INS GEBEIN

Umgeben von Lichtern und Farben und Klang
Lag er in den Steinen, ihm war Angst und Bang
Was dort an die Augen und Ohrem ihm drang
Vergaß er nicht mehr, sein Leben lang

Kehrvers:
Manchen ist’s Legende, Manche nehmen’s wahr
Was immer dort gescheh’n ist, was immer er auch sah,
Als er an jenem Abend wollt seh’n die alte Mahr –
Die Furcht der alten Steine folgt ihm auf immerdar.

Er raffte sich auf, er wollte nach Haus
Die Wesen sie Spielten mit ihm Katz und Maus
Erst spät schaffte er es aus dem Kreis herraus
Und machte damit dem Gescheh’n den Garaus.

Es war wieder ruhig und es war wieder still
Doch das gerade Gesehene war für ihn vielzuviel
Er raffte sich auf, ihm wahr seltsam schwül
Hinterlies graues Haar, das vom Schädel ihm fiel

Um Jahre gealtert und mit ängstlichem Blick
so kehrte er wieder, zu erzähl’n sein Geschick
<wieder düster>
Doch lasst es Euch sagen: Der Mann hatte Glück
Außer ihm kehrte niemand von den Steinen zurück!

Kehrvers:
Manchen ist’s Legende, Manche nehmen’s wahr
Was immer dort gescheh’n ist, was immer er auch sah,
Als er an jenem Abend wollt seh’n die alte Mahr –
Die Furcht der alten Steine folgt ihm auf immerdar.

Manchen ist’s Legende, Manche nehmen’s wahr
Was immer dort gescheh’n ist, was immer er auch sah,
Als er an jenem Abend wollt seh’n die alte Mahr –
Die Furcht der alten Steine folgt ihm auf immerdar.

Hinweise zu den Liedtexten

Wir sind bemüht, keinerlei Rechtsverletzungen bezüglich der aufgenommenen Lieder zu begehen. Jedoch gehen wir bei Stücken die uns zugesandt werden davon aus, dass sie entweder aus der Feder der sendenden Person stammen oder dass diese die Zustimmung des Autors für die Weitergabe eingeholt hat. Sollte diesbezüglich irgendeine Art von Fehler passiert sein, bitten wir um eine Nachricht. Der strittige Text wird dann umgehend entfernt.

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