Wenn ich der König von Beilstein wär…

Melodie: Wenn ich König von Deutschland wär

Morden, plündern, brennen an die Wände scheißen.
Saufen, raufen, immer erste Klasse reisen.
Tausend Kriege führen und Magie verbieten.
Alte Würdenträger rückwärts an das Burgtor nieten.
Ich würd den ganzen Tag nur mit meinem Zepter schwingen
und versaute Lieder über Barghan singen.
Würde mich nicht mit der blöden Etikette plagen,
sonder lieber offen meine grüne Brille tragen. „Wenn ich der König von Beilstein wär…“ weiterlesen

Seelenopfer

Melodie: Sally Gardens

In Isiriels marmornen Sälen sah mein Freund das Verhängnis nah’n
Und er bat seine Brüder und Schwestern zu entsagen dem eitlen Plan
Er riet ihnen sich zu besinnen und nicht in die Anderswelt zu gehen
Aber sie waren stolz und verblendet und sie wollten ihn nicht verstehen „Seelenopfer“ weiterlesen

Elfenhain

Lilianas Dorf ist nur Feuer und Blut,
Alles was bleibt – Asche und Glut,
Angstvoll flieht sie in den Wald
Zu finden ihrer Mutter Sippe recht bald.
Eine Königin schien sie den Menschen zu sein,
Bevor sie zog in den Elfenhain,
Ihr Zuhause schon seit uralter Zeit
Bevor mit einem Mann sie das Bette geteilt.

Die Bäume wogen wie Wellen im Schein
Des neuen Mondes im Elfenhain,
Umgeben von Ranken wie Silber gewirkt,
Liegt die Quelle, heilig und unberührt.

Immer wieder träumt Liliana von jenem Ort,
Wünschte verzweifelt, sie wäre schon dort,
Als Menschenkind aber kann sie ihn nicht sehen,
Nicht die Worte des kalten Windes verstehen.
Die verbotenen Kräuter in ihrer Hand
Zwingen sie zu verlassen das Land
der Lebenden, heißt es, doch alle sind tot,
So nimmt sie die Kräuter in ihrer Not.

Runen leuchten im Opferstein,
Eisblumen schmücken den Elfenhain,
Wie Spiegelbildscherben die Risse im Eis,
Niemand im Winter den Orakelspruch weiß.
Der Schmerz den sie spürt, hätt sie beinah erstickt
Doch sieht sie die Welt die sich langsam entrückt.
Nebelwolkenzeit, der sie mühsam entrinnt,
In jener Welt ein neuer Frühling beginnt.
Staunend weiß sie, dass sie noch am Leben ist,
Fühlt sich, als hätte sie lange vermißt.
Die Lieder, die sie in den Zweigen hört,
Die Geborgenheit, die sie plötzlich spürt.

Schneeglöckchentau im Sonnenschein,
Harfenspiel klingt aus dem Elfenhain,
Beschwörende Formeln der Elfen im Chor,
Da tritt aus dem Wasser das Mädchen hervor:

Durch Feuer und Wasser und eisige Nacht
hast du dich zu uns aufgemacht,
Tochter, nach deiner langen Qual
Vollführe das heilige Ritual.
Zu uns gehörst du nun in Ewigkeit,
Da du Dich hast von den Menschen befreit.
Kannst nur uns lieben und sie doch verstehen.
Erträgst ihren Aufstieg und ihr Untergehen.

Die Bäume wogen wie Wellen im Schein
Des neuen Mondes im Elfenhain,
Umgeben von Ranken wie Silber gewirkt,
Liegt die Quelle, heilig und unberührt.

Geigentanz

Zaghaft wilde Melodey
Die Geige kreischt, die Flöte weint
und irgendwo
brichst du entzwei

Dreh dich, dreh dich, immer tiefer
immer tiefer, komm zu mir
Wander, wander mit dem Kobold
Tausend Schätze schenk ich dir „Geigentanz“ weiterlesen

die Hexe Tarani

Ref.:
Tarani, die Hexe, wird sie genannt,
sammelt ihre Kräuter am Waldesrand.
Als Hexe verdient sie ihr tägliches Brot,
beratend und heilend bei jeglicher Not.

Als sie noch zu jung für die Arbeit auf dem Feld,
zeigte ihr das Kräuterweib ihre eigne Welt,
mit Pflanzen und Zaubern und Wesen aus Licht,
die sie ebenfalls sah, jedoch die anderen nicht.
So lernt sie bei ihr und andern weisen Frau`n
zu heilen, weissagen und reiten auf dem Zaun. „die Hexe Tarani“ weiterlesen

Drachentänzerin

Ref.:
//: Rund um das Feuer mit Eleganz,
tanzt sie ihren Zauber, den Drachentanz. ://

Nur weil sie so anders war
und sprach mit Wesen unsichtbar,
musst sie ertragen großes Leid,
erhielt nur selten Freundlichkeit.
Wenn ihre Wunden wurden zu tief,
sie weinend in den Wald hinein lief. „Drachentänzerin“ weiterlesen

Eryn Ivren

Der Wald leitete mich zu vergessenen Orten
Zu finden das Buch mit wundersamen Worten
Ich brachte das Buch zu dem Fest ihr zu Ehren
Das Versprach ein Geschenk zum Wandeln auf Erden. „Eryn Ivren“ weiterlesen