Winterüberdruss

Uns hat der Winter geschad überall.
Heide und Wald sind beide nu fahl,
da manig Stimme viel süß innehall –
säh ich die Mägd an der Straße den Ball
werfen, so käm uns der Vogele Schall

Möchte ich verschlafen des Winters Zit,
wach ich die Wile, so han ich sin Nit,
das sin Gewalt ist so breit und so wit.
Weiß Gott, er lat auch dem Maien den Strit:
so ließ ich Blumen, wo Riefe nu lit.

Hinweise zu den Liedtexten

Wir sind bemüht, keinerlei Rechtsverletzungen bezüglich der aufgenommenen Lieder zu begehen. Jedoch gehen wir bei Stücken die uns zugesandt werden davon aus, dass sie entweder aus der Feder der sendenden Person stammen oder dass diese die Zustimmung des Autors für die Weitergabe eingeholt hat. Sollte diesbezüglich irgendeine Art von Fehler passiert sein, bitten wir um eine Nachricht. Der strittige Text wird dann umgehend entfernt.

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