All’ mein Gedanken, die ich hab

All’ mein Gedanken, die ich hab, die sind bei dir.
Du auserwählter, ein’ger Trost, bleib stet’ bei mir!
Du, du, du sollt an mich gedenken. Hätt’ ich aller
Wünsch Gewalt, von dir wollt ich nicht wanken.

Du auserwählter ein’ger Trost, gendenk daran!
Mein Leib und Gut, das sollt du ganz zu eigen han’.
Dein, dein, dein will ich allzeit bleiben.
Du bibst Freud und hohen Mut und kannst mein Leid vertreiben.

Du Allerliebst und Minniglich, du bist so zart,
dein’s Gleichen wohl in allen Reich die find’t man hart.
Bei dir, bei dir ist mein Verlangen.
Nun von dir ich scheiden soll, hältst du mich umfangen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mensch oder Maschine? Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.